Liebe Freunde der Berlin IA Cocktail Hour,
diesen Freitag ist ja mal wieder Berlin IA Cocktail Hour. Wir treffen uns alle in der Riva Bar ab 18:30 Uhr.
Alles Informationsarchitekten, UX Profis und sonstige Überflieger sind sehr willkommen mal auf ein, zwei (oh Gott: drei?) Cocktails vorbei zu schauen, zu networken und gemeinsam die Woche ausklingen zu lassen.
Die meisten werden es schon gelesen haben, ich will es aber sicherheitshalber doch noch mal für alle THS-Leser posten: Endlich gibt es einen offiziellen Android Styleguide.
Ice Cream Sandwich (Android 4.0) marks a major milestone for Android design. We touched nearly every pixel of the system as we expanded the new design approaches introduced in Honeycomb tablets to all types of mobile devices. Starting with the most basic elements, we introduced a new font, Roboto, designed for high-resolution displays. Other big changes include framework-level action bars on phones and support for new phones without physical buttons.
Das Dokument ist sehr interessant und es lohnt sich auf jeden Fall da mal rein zu schauen. Und, hey mal ehrlich: was sollte man an einem Wochenende sonst auch machen, oder?
Ach, liebe Leute, ist das nicht herrlich? Im TV kommt endlich wieder Der Bachelor (gesprochen Betschla!) - mit großem Abstand eine meiner Lieblingssendungen. Zumindest in der Kategorie Leadership.
Was heißt eigentlich Bachelor? Ein Bachelor ist ein Junggeselle. Und ein Junggeselle ist per Definition (Wikipedia) ein unverheirateter Mann, unabhängig von seinem Alter. Beispiele für Bachelor sind der Papst, der alte Witwer von nebenan, Teenager und natürlich die üblichen City Boys.
Der Betschla 2012 ist diesmal ein Traummann: Um die dreißig, gutaussehend, humorvoll, intelligent und charmant. Er hat Geschmack, gute Manieren, ist Junggeselle und auf der Suche nach der wahren Liebe (RTL).
Wir UX Profis sind ja geschult darin Menschen zu beobachten und zu hinterfragen. Wir HCI Experten haben natürlich sogleich die Frage der Fragen auf der Zunge: warum ist ein gutaussehender, humorvoller und intelligenter Mann noch Junggeselle? Das wird doch wohl kein unberechenbarer Psychopat sein?
Na Ihr lacht - sicher: normalerweise wäre so etwas eher unwahrscheinlich. Wenn man allerdings berücksichtigt, dass die Show auf RTL läuft bekommt diese zarte Vermutung gleich eine ganz andere Bedeutung.
Daher, liebe UX Praktikanten da draußen, merkt Euch folgendes: immer auf den Kontext achten!
Da sitze ich also gerade am Rechner und schneide (für private zwecke) ein Wall of Vodoo video zusammen, als mich meine innere Stimme fragt: Scheiße Herr Jursa, was ist das für ein verdammter Krach da Draußen? (ja, wir siezen uns noch immer).
Ich schaue auf die Uhr und tatsächlich: schon wieder Mitternacht. Nein, noch viel schlimmer: schon wieder ein Jahr vorbei!
Na ja, liebe THS-Leser, ich hoffe Ihr habt dieses Jahr mehr von Eueren Vorhaben umsetzen können als ich es geschafft habe (obwohl es auch nicht soo schlecht war bei mir :).
Ich wünsche Euch allen ein großartiges Jahr 2012. Möge Euch der UX Saft nie ausgehen.
Das hier ist ein Artikel der mir sehr aus der Seele spricht: Usability Testing Includes Users as Stakeholders. Ja, ja - Nutzer sind auch Stakeholder, auch wenn man es im Projekt oft nicht wahr haben will.
Usability testing is sometimes seen as an independent activity, something that’s done once or twice during a project lifecycle to ensure users “get it,” and done separately and in isolation from the team. It’s not part of development or design; it’s done to prove that a concept may be used. This results in the perception that users are "them" and ironically doesn't include them in the development process, although users are really the major stakeholder. With one-shot testing, your key audience—users—spends a few hours with a product that developers have worked on full-time for weeks. How can you get a decent opinion in such an aggressive timeframe? You need to include users throughout the development process.
Übrigens lässt sich Stake am besten mit Pflock oder Marterpfahl übersetzen. Daher bekommt man bei einer Image Suche auch nur Vampir Bilder und brennende Scheiterhaufen zu sehen. Tja, liebe THS-Leser - ich habe ja schon immer gesagt, dass eine Stakeholder Analyse nichts für zwarte Gemüter ist.
Mein erstes eigenes Auto war ein orangener Opel Kadett D. Mit diversen Zusatzlichtern, Renn-Klebestreifen, spezial Rennscheibenwischern und verschiedenen Anzeigen rund um das Armaturenbrett. Das ganze Zeug hatte ich nicht selbst anmontiert - es war vom Vorbesitzer angebracht worden. Und als ich ein Auto suchte welches ich mir leisten konnte (mit einer kleinen Finanzspritze von den Eltern), wurde es eben diese Prollkarre.
Na ja, so war das aber damals. Man freute sich auf sein erstes eigenes Auto. Klar, ab und an sich die Karre der Eltern auszuleihen war sehr nett. Aber die eigene Kutsche war schon das worauf es sich zu warten lohnte.
There are some signs that smartphones, along with social networks and text messaging, have become the expression of liberation from parents that getting a driver’s license and hitting the open road once was.
In a survey to be published later this year, Gartner found that 46 percent of people 18 to 24 would choose access to the Internet over access to their own car. Only 15 percent of the baby boom generation would say that, the survey found. “The iPhone is the Ford Mustang of today,” Mr. Koslowski said.
Ist das Smartphone das neue erste Auto? Menschen scheinen heutzutage Gadgets zu lieben. Und das hat wohl auch die Autoindustrie erkannt. Das Auto von morgen ist auch nur ein großes Gadget mit all den Features die man heute schon von iPhone und Co kennt.
Und wo bleibt die gute Nachricht? Na ist doch klar: wir Interface Designer und UX Experten werden wohl niemals arbeitslos werden.
How Should Android Apps Look Like? fragt der gleichnamige Artikel von androiduipatterns.com. Es gibt ja mittlerweile doch einige Features die Smartphone Nutzer erwarten - und sogar an einer bestimmten Stelle oder in einer bestimmten Art und Weise erwarten.
Certain UI features has became a common place and some of them have even found their way into the Android SDK libraries. Soon, users will be expecting apps to work in more unified way. Certain controls and interaction models will be an integrate part of the Android experience.
In this article I want to summarise how Android UIs generally function on a higher level. I've written about many of the UI patterns before but they've been disconnected from the grand sceme of things. Now, I want to bring them together to illustrate what I think is how Android apps should look like.
Der Artikel ist wirklich sehr lesenswert. Viele gut bebilderte Beispiele und Screenshots machen ihn nicht nur für Profis, sondern auch für Anfänger leicht verständlich. Wer sich mit Mobile Screen Design oder -UX befasst, sollte sich den Beitrag unbedingt anschauen.
Es gab mal eine Zeit, liebe Kinder, da sahen Weihnachtsbäume noch wie echte Bäume aus. Das war als ich noch jung war. Ist also schon eine Weile her. Heute stellen sich die Leute große Kegel auf, werfen Blink Blink Lichter drüber und nennen es Weihnacht.
Am Berliner Hauptbahnhof kann man sich natürlich mit einem kleinen Kegel nicht begnügen. Hallo? Wir sind die Hauptstadt! Wir haben selbstverständlich den Längsten und Größten. Dieses Monstrum muss locker 20 Meter hoch sein.
Weil es natürlich (bei Licht betrachtet) nirgendwo so richtig gut hin passt, hat man den Glitzer-Kegel einfach vor die Anzeigetafel gestellt. Hey, was solls: die Züge kommen eh nicht zur angezeigten Zeit. Und die Leute schauen doch eh alle auf ihre iPhones um sich aktuelle Abfahrtzeiten zu besorgen. Who cares?
Liebe UX Praktikanten und Junior IAs und Usability Novizen: geht mal zu eueren Seniors und fragt die warum Marketing immer über UX siegt? Vielleicht gibt es da was interessantes zu lernen.