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6. November 2007

5 Questions to Victor Lombardi

Victor Lombardi ist Direktor von Smart Experience, einer unabhängigen New Yorker Schule, er unterrichtet Business & Design am Pratt Institut und ist Mitbegründer des Instituts für Informationsarchitektur wo er auch als Präsident diente. Victor gründete ebenfalls die Management Beratungsfirma MIG und arbeitete bei Boston Consulting Group und anderen. Er ist ein anerkannter Vordenker auf dem Gebiet des Informations- und Experience Design. Victor blogt auf Noise Between Stations. Er ist der Keynote Speaker der deutschsprachigen IA Konferenz 2007 (9/10 November in Stuttgart).


Interview in english

1. Victor, Informationsarchitekten betraten als Spezies etwa 1998/99 die Bühne (in den USA, mit der Veröffentlichung des PBB). Seitdem haben sie sich in eine wichtige Nische im Prozess des Webseiten- und Webanwendungen Bauens etabliert - im Reich gemeinsamer online Informationsumgebungen sozusagen. „Wir“ argumentierten mit Designern und Architekten, mit Usability Profis, mit Entwicklern und Kunden. Haben wir den wichtigsten Faktor dieser Gleichung verpasst: Geschäftsleute und das Management?

Tatsächlich bin ich beeindruckt wie weit wir es im Verständnis von Geschäftsbelangen gebracht haben. Die geplatzte dot com Blase von 2000-2001 hat verdeutlicht, wie wichtig das ist und die Gemeinschaft (zumindest diejenigen die das Bedürfnis hatten) reagierten indem wir erlernten was zu wissen notwendig war.


2. Du hast einmal geschrieben „große Prozesse führen zu großen Produkten“. Wie verändert sich der IA Prozess, jetzt da sich jeder von Wasserfall zu Agile bewegt? Benötigt der gesamte IA Prozess irgendwelche Änderungen oder Anpassungen?

Auf jeden Fall. Wir haben uns mit einem sehr einfachen user-centered design Prozess angefreundet, ein de facto Standard, aber mit Agile und Rich Internet Applications funktioniert dieser Prozess nicht gut. Die Produkte sind zu komplex um zu warten bis ein Entwickler mit der Umsetzung beginnt um zu wissen ob das Design funktioniert. Ich denke wir werden den Bedarf nach weniger indirektem Design (wie Wireframes) hin zu mehr direkten Design (Prototyping) sehen.


3. Wir kennen alle die berühmten IA Foki: Nutzer, Inhalte und wirtschaftliche Aspekte. Wie gut müssen Informationsarchitekten tatsächlich die Geschäftsseite dieses Modells kennen? Wie sehr müssen sie eintauchen in Geschäftsmodelle, ROIs und Umsatzströme?

Informationsarchitekten können nicht zugleich Experten auf ihrem Gebiet und im Finanzwesen und der Buchhaltung werden. Umgekehrt gilt aber auch: Leute die in Geschäftsprozessen ausgebildet worden sind, können nicht auch Experten in Designfragen werden. Wir müssen zusammenarbeiten. Und um zusammenarbeiten zu können müssen wir genug wissen um uns gegenseitig zu verstehen und zu respektieren. Darum sollten wir auch besser darin werden Geschäftsleuten zu erklären was wir tun - jetzt glaube ich, dass wir zu viel Zeit damit verbringen nur mit uns selbst zu reden.


4. Du hast im Unterrichten eine Menge Erfahrung. Du gibst Kurse in Business & Design und hast in New York eine Schule gegründet die sich an Profis aus dem Internet- und Software Geschäft richtet. Was denkst du sollte ein Studienprogramm (sagen wir ein zweijähriger, postgradualer Kurs) enthalten, um Studenten zu befähigen den hypothetischen Abschluss Master of Information Architecture and User Experience erlangen zu können?

Ich bin nicht sicher, ob das traditionelle Modell zwei Jahre zur Schule zu gehen Studenten helfen wird mit der Veränderungsrate auf unserem Gebiet Schritt zu halten. Unser Gebiet ist ein Handwerk welches auch Theorie beinhaltet, hierin vergleichbar mit der Medizin. Dieses Modell könnte man also zur Anregung betrachten.

Ich sehe drei wesentliche Zeiteinheiten in so einer Ausbildung:

  1. eine Zeitspanne in der wir Theorie lernen
  2. ein Praxissemester in der wir das Handwerk erlernen
  3. einen andauernden Prozess der fortschreitenden Ausbildung durch unsere Karriere hindurch

5. Victor, bei der deutschen IA Konferenz 2007 wird es drei Workshops in englischer Sprache geben - deinen: „Using Internet Business Strategy“, Thomas Vander Wals: „Building a Foundation for Tagging and the Social Web“ and Jess McMullins: „The Business of Experience“ (siehe Programm, PDF). Denkst du, dass für eine lokale Community wie die deutsche IA Community beispielsweise, es Fluch oder Segen ist mit mehr als einer Sprache hantieren zu müssen? Spricht man beispielsweise mit deutschen Kunden, kann man vielleicht einen etablierten englischen Begriff verwenden oder eine umständliche, deutschsprachige Alternative...

Mit Englisch als Muttersprache ist es für mich schwer das zu wissen. Aber die Deutschen haben eine große Tradition im Ingenieurwesen und mir wurde gesagt, dass das teilweise auf eine präzise Sprache zurückzuführen sei mit der technische Konzepte beschrieben werden. In der Informationsarchitektur gibt es bei vielen Begriffen noch keine große Einigkeit, warum übernehmen die Deutschen hier also nicht die Führung und schlagen eine präziserer Sprache vor?

3. Oktober 2007

5 Questions to Peter Boersma

Peter Boersma wurde kürzlich in den Vorstand des Instituts für Informationsarchitektur gewählt. Er ist in der IA und UX Szene seit langem gut bekannt und obwohl er sehr beschäftigt ist, war er so nett die folgenden Fragen zu beantworten.

Interview in English

1. Peter, du bist Senior Interaction Designer bei der niederländischen full-service Internetagentur Info.nl. Du arbeitest seit 1995 auf dem Gebiet der user experience (UX), du sprichst auf UX Konferenzen und bist der Gastgeber der berüchtigten Amsterdam UX Cocktail Hours. Wenn du zurück blickst, was waren die wertvollsten Lektionen die du beim Ausüben von UXD und IA gelernt hast?

Ich habe zwei wichtige Lektionen gelernt:

Lektion 1: Schule bereitet einen nicht auf die Arbeit mit Kunden vor. An meiner Universität habe ich 60 Vorlesungen besucht und nur zwei halfen mir in einem Team zu funktionieren und nur eine davon beinhaltete das Ablesen von Kundenanforderungen. In der realen Welt der Kundenprojekte muss ich Fähigkeiten anwenden, die ich niemals in der Schule gelernt habe. Fähigkeiten Workshops zu moderieren sind die wichtigsten, und ich wünschte diese würden an Schulen gelehrt. Als Designer muss man fähig sein die richtigen Fragen zu Anforderungen zu stellen, zu fragen welche Designausrichtung richtig wäre, Entwürfe zu präsentieren, Entscheidungen zu verteidigen, andere Lösungen zu beurteilen, Kompromisse zu verhandeln, Aufgaben zu verteilen und vieles, vieles mehr.

Lektion 2: Jeder profitiert von einer Besprechung. Ich habe Besprechungsabläufe als Beispiel für Prozess-Muster bei meiner Präsentation auf der EuroIA 2007 benutzt. Ich wählte den Besprechungsprozess als Beispiel eines Prozess-Musters in meiner Präsentation bei der EuroIA teilweise weil ich glaube, dass Besprechungen jeder Art sehr wichtig sind. Viele Schritte gehen mit einer umfassenden Besprechung einher: die Besprechung vorbereiten, Teilnehmer einladen, Material verteilen, Durchführung der Projektbesprechung, technische Besprechung, Besprechung mit dem Team oder dem Kunden, Verteilen von Besprechungsnotizen und aufbereitetes Material erneut verbreiten. Der wichtigste Aspekt ist aber, dass der Ersteller des Arbeitsmaterials hört was Andere in seiner oder ihrer Arbeit sehen, was fehlt oder unklar ist und hoffentlich, wie das geändert werden könnte. Und der zweitwichtigste Aspekt ist, dass ein Anderer (aber hoffentlich mehr als Einer) im Team erfährt was man getan hat und was der Stand der Dinge ist. Ich habe gelernt, dass beide Aspekte ausschlaggebend sind um konsistent gute Arbeit abzuliefern.


2. UX ist, so wie ich es verstehe, mit dem Gebiet der Ergonomie verwandt (welches als Disziplin im 19. Jahrhundert in Erscheinung trat). Ich glaube, dass dieInformationsarchitektur andererseits sich mehr an das form follows function Prinzip anlehnt, von welchem Loius Sullivan sprach. Wie würdest du die Beziehung zwischen UX und IA beschreiben?

Meine Definition von Ergonomie ist die, dass ein Designer ein Artefakt kreiert oder so anpasst (auf Wissen über den Menschen basierend), dass sich ein menschlicher Nutzer nicht selber anpassen muss. Das kann auf alles angewandt werden, von schwehren Maschinen bis hin zu Informations-Arbeitsräumen. Als ich Computerwissenschaften mit Studien der Ergonomie zur Informations Ergonomie vereinte, studierte ich den menschlichen Körper und menschlichen Geist, als auch die Frage wie Computertechnologie Leuten und Organisationen helfen kann, bessere Nutzer und Anbieter von Informationen zu werden.Informationsarchitekten, vor allem diejenigen die Informationsstrukturen für Endanwender gestalten, können bessere IAs werden wenn sie sich in Nutzer hineinversetzen und über deren Möglichkeiten und Begrenzungen bescheid wissen. Wenn sie alle Aspekte bedenken die den Gebrauch der Information betreffen die sie gerade strukturieren, berücksichtigen sie Menschen und ihre Bedürfnisse, Wünsche, Eigenheiten und Kuriositäten.

User Experience Profis definieren Situationen bei denen Endnutzer Erfahrungen haben können. Auf der höchsten Ebene von Design muss der Designer alle möglichen Dinge über den Nutzer wissen: was sind seine Ziele und Erwartungen und warum, was für sonstige Erfahrungen haben Nutzer mit einer Marke, mit wem unterhalten sie sich und welche Wörter benutzen sie, und so weiter. Wie User Information nutzen die eine Firma anbietet ist nur ein Teil des Problems, aber es macht Sinn jemanden mit Erfahrung in Ergonomie im user experience Team zu haben um solche Aspekte ins Auge zu fassen.


3. Eric Reiss und Du habt 2004 das T-Modell der Informationsarchitektur entworfen , welches später das Schulter-Modell wurde. Könntest du ein wenig erläutern um was es bei dem Modell geht und wie da zur Zeit der Stand der Dinge ist?

In 2004 war Eric gerade Teil der Führungsmannschaft des Instituts für Informationsarchitektur geworden (damals noch Aifia genannt) und als wir nach einer Cocktail Hour gemeinsam zu Abend aßen wollte er wissen, was ich dachte, dass die Organisation für ihre Mitglieder tun sollte. Im weiteren Verlauf fing ich an meine Gedanken zu dem was IA bedeutet und wie es meiner Meinung nach mit anderen Bereichen in Relation steht nieder zu kritzeln. Diese Skizze, auf der Rückseite eines Bierdeckels, wurde später das T-Modell der User Experience.

Das Modell beschreibt prinzipiell wie jeder Bereich unter dem UX Deckmantel seine eigenen Fachgebiete hat, seine „tiefen“ Themen über die sonst kein anderer bescheid weiß. Bei IA sind dies beispielsweise Suche, Metadaten und Kontrolliertes Vokabular (was der Grund ist, warum unsere Fachrichtung Bibliothekaren so viel schuldet). Zusätzlich zu diesen tiefen Fachthemen hat jeder Bereich Themen die auch in einem oder mehreren anderen Fachgebieten gefunden werden können. Für IA wiederum könnte das Content, Navigation und Bezeichnung sein (was wir mit Menschen wie Werbetextern, Kommunikationsexperten und Interaction Designern teilen). Und, wie ich später feststellte, gibt es noch eine dritte Ebene die sich mit dem Management von Fachleuten befasst, da geht es beispielsweise um Themen wie Return On Investment, IA Prozesse und der Einfluss von IAs auf eine Organisation.

Ab und an verweise ich oder andere in online Diskussionen auf das Modell. Und ich habe es als Poster bei der EuroIA in Brüssel präsentiert. Aber das wäre dann auch alles. Ich denke es ist abgeschlossen :-)


4. Welche IA Dokumente und Methoden haben sich deiner Meinung nach am meisten bewährt? Könntest du bitte eine einfache, typische IA Arbeitsweise umreißen?

„am meisten bewährt“? Wie in: vom Kunden gut geheißen? In diesem Fall: das endgültige Design! :-)

Aber ich nehme an, du meinst die bekanntesten Deliverables, oder diejenigen welche von Designern als typische IA Produkte angesehen werden, und in diesem Fall befürchte ich ist es die Sitemap. Ich sage befürchte ich, weil die Sitemap im Arbeitsverlauf zu früh erstellt wird, was auf eine gewisse Weise festlegt welche Arten von Seiten erstellt werden und wie die Hauptnavigation genau sein wird. Ich würde viel lieber warten bis die gesamte Funktionalität gestaltet worden ist (möglicherweise von auf Interaction Design spezialisierten Leuten) und die Nutzerführung designed worden ist. Dannach könnten Designer festlegen welche Funktionalitäten mit welchen Seitentypen am besten zusammenpassen und wie diese durch unterschiedliche Navigationen am besten verknüpft werden könnten.

Ich würde liebend gerne sehen, dass IAs in Projekten folgendes liefern: User Experience Anforderungen, Inhaltsanforderungen, eine sehr grobe Content Inventory, eine Funktionalitäts-Zusammenstellung (alles erhalten durch Untersuchung und Analyse Workshops), konzeptionelle IA Elemente des Systems wie Inhalts- und Navigationsprinzipien (erstellt zusammen mit dem UX Team), eine neue Content Inventory, Wireframes, Navigationsgestaltung und Regeln für Nutzerbewegungen, und dann zum Schluss eine Sitemap (alles dem Kunden präsentiert und mit ihm besprochen). Oh, und IAs sollten bei der Vorbereitung und Durchführung von Usability Tests mit Papier- und/oder frühen halbfunktionalen Prototypen helfen.


5. Findest du es schwierig Kunden IA Dienste zu verkaufen die mehr auf ihre Geschäftsziele als auf die Bedürfnisse des Nutzers fokusiert sind? Was ist ein gutes Argument um Informationsarchitektur in den gesamten Prozess des Webseitenbauens zu integrieren?

Bei ersten Treffen mit Vertretern des Kunden sage ich ihnen immer, dass ich die Rechte des Nutzers verteidigen werde, dass ich immer an den User denke. Es ist in Ordnung, dass sie nur an ihr Geschäft denken, das ist ihr Job und ich werde sie alles darüber fragen. Aber ich werde es immer in das übersetzen was Nutzer von ihrer Firma benötigen. Sie scheinen für diesen Ansatz immer empfänglich zu sein, solange sie es nicht selbst machen müssen :-)

Was die Integration von IA in den übrigen Gestaltungsprozess angeht: Ich sage manchmal, dass die Definition von IA ist, Leuten zu helfen zu finden was sie benötigen, dorthin zu kommen und wieder heraus zu gelangen. Was dazwischen passiert ist die Arbeit von Interaction Designern. Und natürlich ist die ganze Idee von user experience, dass alle Elemente zusammen arbeiten, vom Geschäftsmodell, via Kommunikationsdesign, visuellem Design, Interaction Design, Textern, IA, Software Design, Lehrgängen, Verpackung, Markenbildung, und die Liste geht weiter und weiter!

Es gibt nur sehr, sehr wenig Projekte wo ein IA all die Arbeit machen kann. Wir müssen mit anderen User Experience Fachleuten zusammenarbeiten!

24. August 2007

5 Questions to Tomy Lorsch

Tomy Lorsch (UX Zeitgeist) ist ein bekannter und alter Hase in der IA Szene, mit viel und internationaler Erfahrung in Informationsarchitektur, SEO und SEM. Bei einem seiner jüngsten Projekte ist er Partner und Content Director von Eventos OME, Spaniens führendem interactive marketing event producer. Er hat sich die Zeit genommen, meine folgenden fünf Fragen zu beantworten...

(Interview in english)

1. Tomy, du bist der EuroIA Country Ambassador für Spanien - wie würdest du die derzeitige Informationsarchitektur-Bewegung in Spanien beschreiben?

Zunächsteinmal danke, dass ich deinen Strudel mit deinen Lesern teilen darf :) IA ist in Spanien in den letzten Jahren aufgeblüht. Es gibt eine Reihe von Webseiten und Veranstaltungen welche diese Disziplin abdecken. Die CADIUS Community hat viele Mitglieder und sie treffen sich regelmäßig auf ein paar Cocktails.

Ich habe eine steigende Zahl an Jobangeboten gesehen die nach erfahrenen IAs suchen.


2. Das Motto der EuroIA 2007 lautet Translating Information Architecture. Angesichts deiner Erfahrung im Consulting Bereich, was würdest du sagen ist der schwierigste Teil beim übersetzen von Informationsarchitektur?

Man sieht häufig schlecht übersetzte Webseiten. Sogar bei Seiten die fremde Märkte bedienen. Es war bislang sehr schwehr Kunden dazu zu bewegen für professionelle Übersetzer zu bezahlen.

Interesanterweise dreht der Wunsch gut in Suchmaschinen zu ranken, das Übersetzungsproblem auf den Kopf. Wenn der Kunde gut ranken will, benötigt er gute SEO-Arbeit, was natürlich bedeutet die richtigen Schlagworte in jeder Sprache auszuwählen. Aber das ist erst der Anfang der Geschichte. Wie gut ist die Konversion eines fremdsprachigen Kunden, wenn er zu einer schlecht übersetzten Webseite kommt? Am Ende des Tages, sind es Konversionen die zählen. Wir haben die Argumente. Was kann man noch sagen?


3. Tomy, du bist ins SEO Business involviert. Wenn du einen normalen Web-Entwicklungsprozess betrachtest, wann würdest du sagen muss eine Person mit entsprechender Verantwortung anfangen über Suchmaschinenoptimierung nachzudenken? Bevor IA auftritt? Ist es etwas das ein IA berücksichtigen muss?

Das hängt davon ab. Es macht einen großen Unterschied, ob sich deine Frage auf ein Projekt bezieht wo man von Null anfängt, oder ob es um ein Redesign geht. Es ist auch noch von Markt zu Markt unterschiedlich. Eine Reisewebsite hat anderen Strategiebedarf als eine Zeitungswebsite.

Nach meiner Erfahrung geht es bei SEO darum Ziele zu definieren. Wieviele Schlagworte will ich anpeilen? Das könnte festlegen ob SEO vor oder nach IA kommt. Idealerweise sollte die Rolle des IA Projektmanagers aus das SEO führen. Aber das ist nicht immer der Fall. Es gibt keinen Zweifel, dass jede IA Methode und jedes IA Wissen viel hilft, wenn es darum geht eine Website für Suchmaschienen zu optimieren.


4. Barcelona, Gaudi, Art Nouveau (oder Modernisme, wie man in Spanien sagt) - gibt es da etwas das IAs von den organischen, blumenhaften und von Pflanzen inspirierten Elementen des Jugendstils lernen können?

Wow. Das ist wahrscheinlich die härteste Frage die man mir jemals gestellt hat! :) Ich schätze einfach mal, dass Gaudi und Jugendstil niemals auslaufen werden, er wird niemals veraltet sein. Es wäre wirklich schön wenn IAs Informationsarchitektur gestalten könnten, die fähig wäre den Gang der Zeit zu überdauern kann.


5. Kannst Du uns sagen, ob es am Vorabend der EuroIA ein Vor-Konferenz Happy Hour Treffen geben wird? Du lebst zwar in Madrid, aber was würdest du sagen ist die beste Gegend für abendliche Aktivitäten nach der Konferenz?

Ich liebe Barcelona, auch wenn ich in Madrid lebe. Die Spanier sind für gewöhnlich etwas spontaner als der Rest Europas, was gut ist! Ich bin sicher, dass wir eine Vor-Konferenz Happy Hour haben werden. Wo? Wir werden sehen!! :) Wahrscheinlich kann uns Ariel Guersenzvaig helfen einen Ort zu wählen. Er lebt nun schon seit fünf Jahren in Barcelona.

11. August 2007

5 Questions to Eric Reiss

Anlässlich der nahenden EuroIA 2007, habe ich Eric Reiss folgende 5 Fragen gestellt:

(Interview in english)

1. Eric, du bist einer der Mitbegründer von FatDUX, einer User-Experience Design Agentur in Kopenhagen. So wie letztes Jahr in Berlin, wird auch diese EuroIA Konferenz in Barcelona von FatDUX mitgesponsort. Also, warum fliegen wir eigentlich alle nach Barcelona und nicht nach Kopenhagen?

Jan, zunächst einmal möchte ich mich bei dir bedanken, dass du mich zu deinem Strudel (?) eingeladen hast. Euer Berliner IA Gruppe kann man zu den vielen gehaltvollen, lokalen Initiativen nur gratulieren.

Warum fliegen wir also nach Barcelona anstatt nach Kopenhagen? Nun, es gibt eine Reihe von Gründen. Erstens wollte das Konferenz Komitee mehr unternehmen um den südländischen Teil Europas in die Konferenz einzubeziehen. Wir hatten letztes Jahr in Berlin hervorragende Präsentationen von italienischen und spanischen IAs und auf diesem Impuls möchten wir aufbauen. Dieses Jahr hoffen wir, dass wir auch IAs aus Griechenland, Portugal und Frankreich aktiver einbeziehen können. Dies sind, von einem IT Standpunkt aus betrachtet, ziemlich erwachsene Märkte, die aber immer noch recht abgeschottet sind in Bezug auf europaweites networking. Der Zweck der EuroIA ist es ja gerade dabei zu helfen internationale Gemeinschaften aufzubauen.

Und was Kopenhagen anbetrifft gibt es dort bereits eine Menge Konferenzen. Wir dachten nicht, dass noch eine weiter benötigt würde. Wir haben beispielsweise Reboot und Mark Hursts EuroGEL. Und es gibt noch eine Reihe weiterer, darunter kommerzielle Veranstaltungen wie die Nielsen-Norman Usability Vorträge und die IntraTeam Intranet Konferenz. Und auch FatDUX arbeitet an lokalen Veranstaltungen.

Aber wer weiß? Vielleicht gehts zur nächsten EuroIA wieder zurück Richtung Norden.

Was FatDUX als Sponsor anbelangt, so unterstützen wir eine Menge Zeugs welches uns in Dänemark nicht von direktem Vorteil ist. Zusätzlich zur EuroIA halfen wir auch die UPA Konferenz in Austin, Texas zu sponsoren und wir werden auch ein Sponsor der OZ in Sydney, Australien sein. Weil wir aber Kunden in den Staaten, Deutschland und sonst wo haben, sehen wir Dänemark nicht als unseren Heimat-Markt an. Alles in allem sind wir eine ziemlich internationale Organisation – und wir veranstalten eine Menge Telefonkonferenzen mitten in der Nacht um Kunden und Partnern in den unterschiedlichsten Zeitzonen entgegen zu kommen.

Anfang des Jahres in Las Vegas haben wir sechs Anmeldungen für Studenten gesponsort und wir werden etwas ähnliches auch in Barcelona tun. Wir glauben stark an die Bedeutung guter Ausbildung und investieren eine Menge Zeit und Geld um Ausbildungsinitiativen zu schaffen und zu unterstützen. Und wir trinken gerne, also werden wir auch dieses Jahr die EuroIA Cocktail Hour unterstützen – zusammen mit User Intelligence, unseren guten Freunden aus Amsterdam.


2. Das Thema der EuroIA 2007 lautet Translating Information Architecture (Informationsarchitektur übersetzen). Mit was für Übersetzungen haben es Informationsarchitekten täglich zu tun?

Der Titel der diesjährigen Veranstaltung hat zwei Bedeutungen. Zunächst ist da der offensichtliche Punkt des Erfahrungsaustausches zwischen Menschen die nicht Englisch als Muttersprache haben. Es ist also buchstäblich eine Frage der Übersetzung von Konzepten. Zweitens wissen wir auch, dass Konzepte an lokale Märkte angepasst werden müssen - einige Märkte sind erwachsen, andere lernen gerade den Wert des Internets und wie wichtig IA ist. Auch das ist eine Art der Übersetzung.

Tatsächlich sind diese beiden Interpretationen eng verwandt. Wenn man die Internet-Nutzung und führende Länder Europas betrachtet, findet man oft eine Korrelation zwischen den Ländern denen das Englische vertraut ist und dem Grad der IA-Reife. Allgemein gesagt, finden sich in Ländern in denen Kinofilme und Fernsehprogramme mit Untertiteln versehen anstatt übersetzt werden und in denen das Englische früh in der Schule eingeführt wird, mehr aktive Internetgemeinschaften. Mir ist klar, dass das eine starke Verallgemeinerung ist, aber eine Verbindung lässt sich nicht leugnen.

Leider ist die meiste IA-Litertur in Englisch (mit ein paar bemerkenswerten Ausnahmen). Die meisten Konferenzen sind in Englisch (aber das ändert sich gerade – dieses Jahr wird es sowohl eine Deutsche- als auch eine Italienische IA-Konferenz geben). Die meisten Diskussionslisten sind in Englisch und eine überraschende Anzahl an IA-Blogs sind in Englisch.

Es ist also unsere Aufgabe bei der EuroIA dem Einzelnen zu helfen vertrauter im Umgang mit Kollegen aus anderen Ländern zu werden und ihnen zu helfen Gemeinsamkeiten zu finden. Und in denjenigen Ländern, die aufgrund von Politik und Sprache isoliert waren - Ungarn und Polen, um nur zwei zu nennen - ist es unsere Aufgabe diesen IAs etablierte Gedanken vorzustellen und sie wissen zu lassen, dass gute Ideen immer wichtiger sind als gute Aussprache.

Ein typisches Beispiel: vor einigen Tagen hatte ich eine großartige Unterhaltung mit einem Kollegen aus Stetin, Polen. Er sprach kein Englisch und ich spreche kein Polnisch. Wir fanden aber heraus, dass wir beide ein wenig Schwedisch konnten - dies wurde also unsere gemeinsame Sprache. Wir konnten uns wunderbar austauschen, unabhängig von unserem begrenzten Vokabular.

Wie du weisst, hat das Institut für Informationsarchitektur seine Website gerelauncht, was auch Übersetzungen wichtiger IA-verwandter Artikel beinhaltet. Wir arbeiten ebenfalls an der Erstellung eines mehrsprachigen Glossars. Leider ist die Dame, welche die Glossarinitiative koordiniert hatte, sehr krank geworden. Wir suchen darum nach Freiwilligen die diese wichtige Arbeit fortführen. Ich werde in Barcelona übrigens aktiv Leute anwerben.


3. Auf dem Gebiet der Genetik beschreibt „Translation" den Prozess in dem ein bestimmtes Botenmolekül das Konzept zur Proteinsynthese spezifiziert. Es ist ein sehr wichtiger Prozess. Für wie wichtig hältst du IA im Prozess der Website „Synthese"?

Nun, das ist eine Diskussion über Standards, nicht wahr? Oder sogar eine Frage der Definition. Ich persönlich kümmere mich nicht darum wie Leute „Informationsarchitektur" definieren, weil jede Definition unweigerlich die Arbeitssituation einer Person wieder spiegelt. Mit anderen Worten, ein IA in einem kleinen Projekt, der auch die Hauptperson was Inhalte angeht und vielleicht sogar der Programmierer oder Designer ist, hat einen ganz anderen Job als ein Thesaurus Entwickler in einer großen Firma. Die Leute verwechseln oft die Definition von IA mit einer Stellenbeschreibung. Es handelt sich hierbei aber um sehr unterschiedliche Dinge.

Wie lautet die Definition von „Mechaniker"? Wenn du Autos reparierst wird dein Job ein ziemlich anderer sein als wenn du Waschmaschinen reparierst. Beide Berufe erfordern aber wahrscheinlich Schlüssel und Schraubenzieher. Genau wie Peptide und Ribosomen in der Proteinsynthese, helfen unsere Werkzeuge – Personas, Use Cases, Card Sorting, Fokusgruppen usw. - eine einheitliche, hohe Qualität in Projekten zu erreichen. Die Werkzeuge sind unsere Aminosäuren und man kann sie in unzähligen Variationen zusammenfügen.

Innerhalb der letzten 10-15 Jahre haben wir viele Werkzeuge entwickelt, die nun weit verbreitet sind. Sie ermöglichen Synthesen über geografische, kulturelle und politische Grenzen hinweg – und von Projekt zu Projekt. Ich bin besonders stolz darauf, dass der Sieben As Prozess den ich damals im Jahr 2000 in meinem IA Buch beschrieben habe, wie auch das Web Dogma '06 das ich letztes Jahr in Vancouver vorgestellt habe, von so vielen angenommen worden ist. Besonders das Dogma ist nun in vielen Sprachen online verfügbar.


4. Informationsarchitektur ist eine sehr interdisziplinäre Disziplin. Beispielsweise der Kognitiven Wissenschaft sehr ähnlich, wo man Einflüsse aus Psychologie, Philosophie, Computerwissenschaften, Anthropologie und Linguistik findet. Als eine so durchmischte Wissenschaft, hat da Informationsarchitektur auch interne Herausforderungen?

Oh, absolut. Das ist auch, warum das Glossar Projekt so wichtig ist. Was ist die deutsche Übersetzung von „contextual enquiry"? Es gibt wahrscheinlich verschiedene Begriffe dafür. Und in Frankreich gibt es mindestens drei unterschiedliche Begriffe um „Informationsarchitekt" zu beschreiben. Ein Glossar hilft uns also auch einen gemeinsamen Nenner für die Entwicklung von IA in einzelnen Ländern zu erstellen. Ich beobachte solche spontanen Ereignisse öfter bei internationalen Konferenzen. Menschen mit ganz unterschiedlichen Berufsbezeichnungen sagen zueinander „Mensch, dass ist genau was ich auch mache."

Wie du schon sagst, IA ist sehr interdisziplinär. Sogar der Begriff „Konzept" kann sehr unterschiedliche Dinge bedeuten, abhängig davon wen man fragt. Eine Werbeagentur wird vom „Konzept" als einer große Idee sprechen, oft auch visuell. Ein Programmiere könnte annehmen „Konzept" beziehe sich auf concept-oriented programming. Und ein IA wird wahrscheinlich bei „Konzept" eher an die Funktionalität einer Seite als an ihre Gestaltung oder Programmierung denken.

Zu gegebener Zeit werden wir interne Definitionen klarstellen können. Nach Außen jedoch wird uns das glaube ich, nie gelingen. Immerhin wollen Gebäude-Architekten noch nicht einmal, dass wir das Wort „Architektur" benutzen, welches sich für sie auf eine ganz andere Disziplin bezieht.


5. Eric, du bist zur Zeit im Vorstand des Instituts für Informationsarchitektur. Du bist ebenfalls der Vorsitzende des EuroIA Konferenz Komitees und bist im Steuerungskomitee der 2007 IA Konferenz in Las Vegas. Betrachtet man Informationsarchitektur global, was sind so die heißen IA Themen zur Zeit?

Gute Frage, Jan. Tatsächlich hängen „heiße Themen" davon ab, ob man sie intern oder extern betrachtet.

Innerhalb der Gemeinschaft machen uns diejenigen IAs Sorgen, die sich nicht mehr als IA sehen. Sie sind jetzt „Consultants". Persönlich denke ich, dass es lebensnotwendig ist, dass die Verbindung zwischen strategischer und taktischer IA erhalten bleibt. Anderenfalls werden wir diesen Teil unserer Arbeit an die Business Analysten großer Consulting Häuser und Werbeagenturen abgeben. Das wäre vernichtend. Wenn wir taktisch arbeiten – Thesaurus- und Taxonomie Entwicklung, SEO usw. – benötigen wir mehr als nur verbale Unterstützung von obersten Führungskräften. Wir müssen sie dazu bringen das „warum" unserer Arbeit zu verstehen, nicht nur das „was". Das ist warum es so ungemein wichtig ist, dass IA bei Treffen auf höchster Ebene vertreten ist. Strategische IAs haben für gewöhnlich leichteren Zugang zu diesen Führungskräften, vor allem seit Webangebote letztendlich ein integraler Bestandteil von Businessplänen werden. Sie sind nicht mehr die unausgereiften Gehilfen im Cyberspace, ohne jegliche Verantwortung.

Auch nach außen hin müssen wir Menschen dazu bringen, zu verstehen wer wir sind und was wir machen. Während des Sommers 2007 hat das Magazin National Geographic einen Artikel über den Schwedischen Naturwissenschaftler Carl Linnaeus veröffentlicht. Er wurde der Welt erster „Informationsarchitekt" genannt, was zeigt, dass unser Berufszweig an Beachtung gewinnt. Wir haben aber noch einen weiten Weg vor uns.

Auf einem eher globalen Level müssen wir herausfinden wie man mit Sprachvielfalt umzugehen hat. Das ist besonders dann richtig, wenn man von Intranets spricht. Welche Information sollte in allen Sprachen verfügbar sein? Welche Information ist ausschließlich lokal? Welche lokale Information ist für benachbarte Märkte relevant (beispielsweise Spanien/Portugal oder eine Region wie Skandinavien), aber nicht für alle Märkte? Selbst mit ausgefeilten Veröffentlichungprozeduren – wie stellt man sicher, dass regionale Information angemessen in alle relevanten, lokalen Seiten eingearbeitet wird? Werden wir herausfinden wie das zu bewerkstelligen ist, ohne die Notwendigkeit alles ins Englische, der Lingua France des Web, übersetzen zu müssen? Hier sehen wir ein Geschäftsproblem welches auch ein Usability Problem ist, und bald zu einem IA Problem werden wird. Und wir werden schon recht bald eine Antwort finden müssen.

Vor einigen Jahren besuchte ich ein Nielsen-Norman Seminar in Amsterdam in welchem 14 internationale Intranets besprochen werden sollten. Wie sich herausstellte, waren 10 aus den Staaten, drei aus London und eines in Australien. Viele der Teilnehmer fragten nach Problemen der Mehrsprachigkeit, aber es gab keine unmittelbare Antwort. Stattdessen wurden wir ermuntert uns bei einer auf dieses Thema spezialisierten Mailingliste anzumelden. Das war im November 2004 – und ich habe nie wieder etwas davon gehört.

Das Problem besteht also nach wie vor – und es wird immer kritischer.

Und natürlich ist das wirklich heiße Thema Suchmaschinenoptimierung – welches gleichzeitig eines meiner unbeliebtesten Themen ist. Ich habe sie satt, die SEO Berater die mit schlechten Lösungen zu überhöhten Preisen hausieren.

Die Wahrheit ist, SEO ist keine schwarze Magie: man erschafft gute Inhalte, man fügt relevante Metadaten hinzu und man schreibt sauberen Code. Es ist harte Arbeit, aber da ist nichts mysteriöses dran.

Und die Erfolgsgeschichten sind nicht immer fröhlich.

Wir hatten einen hardcore business-to-business Kunden der davon überzeugt war, dass ihre Firma nicht gedeihen würde, bis sie nicht wenigstens 1000 Hits pro Tag hätten. Sogar nachdem sie den Unterschied zwischen „Hits" und „User Sessions" verstanden hatten, wollte man immer noch viel Traffic haben.

Ich fragte sie was sie tun würden, wenn sie nur zwei ernsthafte Ausschreibungen pro Monat hätten. Weil sie in einer unglaublich spezialisierten Industriebranche waren, würde eine vernünftige Antwort auf solch eine Frage fast eine Woche benötigen – und jedes Mal waren mehrere erfahrene Mitarbeiter involviert. Daher stellte unser Kunde fest, dass sie gar nicht die Mitarbeiterzahl hatten um mehr als eine ernsthafte Ausschreibung pro Monat zu beantworten. Also war die nächste nahe liegende Frage, warum sie glaubten, so viele Besucher auf der Seite zu benötigen? Nach langer Diskussion wurde es uns erlaubt sehr spezifische Metadaten zu erstellen, die buchstäblich „versehentliche" Besucher eliminierten.

Und die Konversionsrate verbesserte sich. Spürbar.

Innerhalb eines Monats fingen sie an gehaltvollere Besuche auf der Seite zu registrieren – vielleicht 100 pro Woche – alle von speziell an ihrer Dienstleistung interessierten Unternehmen. Ich nehme an, dass unsere Arbeit erfolgreich gewesen sein muss – als ich ihre Seite letzte Woche kontrollierte, hatten sie die meisten Metadaten wieder aus dem Quelltext herausgenommen.

In ein paar Monaten (oder einigen Google Indexierungen) wird ihre Konversionsrate wieder zurück auf Null sein. Ich frage mich, wer dafür verantwortlich gemacht werden wird. Der törichte Webmaster oder wir.

Ich hoffe, dass irgendwann die Vernunft einkehrt und unsere Kunden schlauer werden. Aber noch gibt es kein Licht am Ende des Tunnels...noch nicht. Wir haben noch sehr viel Arbeit zu erledigen.

Bis es soweit ist, Jan, danke noch mal für die Möglichkeit meine Ansichten mit dir und deinen Kollegen in Deutschland teilen zu können. Grüße aus Kopenhagen. Véale en Barcelona!